Hochmittelalter

916

Das Lugnez, das zur Grafschaft Oberrätien gehört, wird als Teil einer Centena dem Herzogtum Alemannien eingegliedert und wird somit Teil des römisch-deutschen Reichs.

9. – 13. Jahrhundert

Die pfarramtliche Talkirche St. Vincentius, die im 9. Jahrhundert noch als Reichslehensgut gilt, geht in den Besitz der Welfen über und wechselt 934/35 an das Konstanzer Domkapitel. Im Jahre 1204 gehört sie zum getrennten Besitz und unterliegt dem Patronat des Propsts der Kathedrale von Konstanz. Im 9. Jahrhundert werden die Kirchen von den Kaisern nicht als kirchliche Objekte angesehen, sondern als Eigentum der Grundbesitzer. Sie übergeben nicht nur Güter, öffentliche Rechte und Privilegien, sondern leihen den Lehnsmännern auch Kirchen aus – wie im Urbar der kaiserlichen Güter ersichtlich. Der Bischof hat keine Sonderrechte auf sakrale Gebäude, sondern ist lediglich einer unter anderen, der ein Lehensverhältnis eingehen kann. Im Verlaufe der Zeit nimmt der Einfluss des Kaisers in Rätien ab. Die Lehensmänner nutzen die Gelegenheit um sich die kaiserlichen Güter anzueignen, vor allem nach dem Tod von Otto von Buchhorn im Jahre 1089, welcher als Graf von Rätien unmittelbar den Kaiser vertrat. So ist das kaiserliche Gut in den Händen von verschiedenen lokalen Adligen geraten.

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