Meldepflicht Beherbergung von Gästen

Meldepflicht gemäss Gastwirtschaftsgesetz des Kantons Graubünden

Die Meldepflicht wird im Gastwirtschaftsgesetz für den Kanton Graubünden (GWG, BR 945.100) geregelt. Gemäss Artikel 11 regelt die Regierung die Meldepflicht. In den Ausführungsbestimmungen zum Gastwirtschaftsgesetz (BR 945.110) werden die Details festgehalten. Ab 1. Januar 2015 besteht die Meldepflicht nur für ausländische Personen bzw. Gäste.

Wer gegen Entgelt ausländische Personen beherbergt, ist verpflichtet, sicherzustellen, dass die ausländischen Personen den Meldeschein ausfüllen. Als Beherbergen gilt auch das zur Verfügung stellen eines Grundstückes für vorübergehendes oder länger dauerndes Wohnen in Zelten, Wohnwagen oder ähnlichen Einrichtungen.

Die Meldung erfolgt auf dem amtlichen Meldeschein. Die beherbergende Person hat die Meldescheine während eines Jahres aufzubewahren und sie den Polizeiorganen jederzeit zur Verfügung zu stellen.

Meldepflicht gemäss Ausführungsbestimmungen

Beherberger sind verpflichtet, Ankunft und Abreise ihrer Gäste in ein Gästeverzeichnis einzutragen. Zusätzlich sind Ankünfte und Logiernächte in die offiziellen Blätter des Bundesamtes für Statistik (betrifft Pflichtige, welche der Statistik unterstehen) einzutragen. Die Kopien der Anmeldescheine werden nicht als Gästeverzeichnis anerkannt.

Beherberger sind verpflichtet, die Anmeldescheine unmittelbar bei der Ankunft durch den Gast ausfüllen zu lassen. Bei der Abreise der Gäste vermerkt der Beherberger auf dem Anmeldeschein das Abreisedatum. Die ausgefüllten Anmeldescheine sind während einem Jahr, ab Abreisedatum oder der letzten Eintragung aufzubewahren.

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